Dorfstr. 45 | 25499 Tangstedt

REKA ®Ⓢ

Reka ®Ⓢ

Reka ®Ⓢ TM 003280931 ( Vaccinium corymbosum )
(Northern Highbush, NZ 1989)
Pedigree: E118 ('Ashworth' x 'Earliblue' ) x 'Bluecrop'

 Marken- und sortenrechtlich geschützt, Nachbau verboten.

 

Eigenschaften

Wuchs
1,70 m - 2,00 m, schnell wachsend mit vielen Grundtrieben und geringen Bodenansprüchen, neigt aber mit vollem Behang zu herunter gebogenen Zweigen (ähnlich wie 'Bluecrop'). Der Strauch ist schwach belaubt.

Reifezeit
Ab 9. Juli, wenige Tage nach 'Duke'. Nach milden Wintern mit wenigen Kältestunden kann sich die Reifezeit verspäten.

Ertrag
Regelmäßig hoch, vergleichbar mit 'Duke' und 'Bluecrop'. Die Abreife erfolgt langsam, so dass mindestens 4 Pflückdurchgänge nötig sind, in denen blaue Beeren aus den Trauben herausgepflückt werden müssen. Dennoch ist die Pflückleistung hoch, da die Beeren ein hohes Eigengewicht haben.

Aussehen
Mittelgroße, runde Beeren, die im 3. und 4. Pflückdurchgang kleiner werden. Die Früchte haben eine außergewöhnlich kräftig-blaue Farbe. Der puderige Reif löst sich bei dieser Sorte leider sehr leicht schon durch Windbewegungen. Danach sehen die Früchte blau-schwarz glänzend aus. Die Calyx ist im Verhältnis zur Fruchtgröße groß, daher auch anfälliger für Spinnennester. Sie reifen in langen Trauben, daher wird 'Reka' im Gartenfachhandel auch 'Traubenheidelbeere' genannt. Die Früchte sind fest mit kleiner, trockener Stängelnarbe.

Geschmack
'Reka' schmeckt besonders würzig und aromatisch (Liebhaber sprechen von 'Waldblaubeer-Aroma'). Auch nach langer Hangzeit (z. B. 4 Wochen) am Busch ist der Geschmack nicht beeinträchtigt. Das Zucker-Säure-Verhältnis ist sehr angenehm, und das Fruchtfleisch hat einen frischen, knackigen Biss.

Lagerfähigkeit
'Reka' hat eine zufrieden stellende Lager- und Transportfähigkeit. Der Geschmack bleibt auch bei längerer Lagerung deutlich besser als bei den meisten anderen Sorten.

Krankheitstoleranz
Gegenüber Botrytis und Anthraknose ist 'Reka' nach Feldbeobachtungen als mittelmäßig anfällig einzustufen. Triebsterben oder Wurzelfäulen dagegen sind bei dieser Sorte unbekannt. In feucht-warmen Klima zeigt sich 'Reka' anfällig für Rost. Insgesamt aber eine robuste Sorte, die auch auf Grenzstandorten (höherer pH-Wert, Staunässe) noch gute Erträge leistet.

Sonstiges
'Reka' ist selbstfruchtbar

Verwendung

Ernte
Hand- oder Maschinenpflücke (für industrielle Verarbeitung). Die Pflückleistung ist hoch. 'Reka' hat im Verhältnis zur Beerengröße ein hohes Beerengewicht. Da sich der puderige Reif (wie bei 'Bluetta') durch Abrieb leicht von der Beere löst, sollte 'Reka' vorzugsweise direkt in die Endverpackung gepflückt und Sortierbänder vermieden werden. Der Handel schätzt eher Beeren mit unversehrtem Reif und hellblauer Farbe.

Verwendung
Wegen der frühen Reifezeit zunächst für den Frischmarkt, später auch industrielle Verarbeitung. Hervorragende Sorte für Selbstpflückplantagen, da man Ernte und Hangzeit ausdehnen und somit auf schwankende Nachfrage besser reagieren kann. Wegen der schwachen Belaubung werden auch innen hängende Trauben bei der Selbstpflücke gesehen und gepflückt. Die Abreife erfolgt über mehrere Wochen und bietet so eine längere Saison. 'Reka' hat sich außerdem wegen ihrer guten Wüchsigkeit als eine führende Hausgartensorte etabliert.

Klima

Klima
'Reka' ist prädestiniert für kalte Regionen. Dafür sprechen die frühe Reifezeit und die bemerkenswerte Frosthärte. Das Kältestundenbedürfnis ist hoch (mindestens 1000 Stunden). 'Reka' hat sehr früh schwellende Blüten- und Blattknospen und ist dadurch in manchen Jahren gefährdet durch Spätfröste. Generell ist aber ein Teilverlust des Ertrages gut zu verkraften, da diese Sorte regelmäßig zu viele Blüten ansetzt. Die Hitzeresistenz im Hochsommer ist gut.

Sonstiges
Guter Zierwert. Leuchtend rotes Holz und Laub im Herbst. Etwa ab dem 2. Standjahr wird bei 'Reka' unbedingt ein regelmäßiger, strenger Schnitt erforderlich, damit die Pflanze nicht überproduziert. Die Neigung zu Überproduktion zeigt sich in kleiner werdenden Früchten und fehlender farblicher Ausreifung gegen Ende der Ernte, so dass pinkfarbene Beeren ungepflückt am Strauch verbleiben.

Verbände

 

 

 

Kontakt

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E-Mail:     info@clasen-blaubeeren.de
 
 
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